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Mittwoch, 19. Juni 2013
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Kapitelübersicht : Krippenspiel - Christvesper und Christmette   Krippenspiel - Christvesper und Christmette

Die Christenheit feiert am 25. Dezember die Geburt von Jesus Christus. Darum wird dieser Tag auch Christfest genannt. Die Bezeichnung "Weihnachten" geht auf die in vorchristlicher Zeit übliche Deutung der "zwölf Nächte" vom 25. Dezember bis zum 6. Januar - also der letzten sechs im alten und der ersten sechs Tage im neuen Jahr - zurück: Es waren die "geweihten Nächte", in denen man vorausahnend das Schicksal der kommenden zwölf Monate träumen konnte.
Zum Weihnachtsfest gehört auch der Weihnachtsmann, der den "heiligen Christ" oder das "Christkind" als Gabenbringer ersetzt hat. Der Vorabend des Christfestes wird "Heiliger Abend" genannt, an dem in den Familien die Bescherung stattfindet.
Die sehr gut besuchten Gottesdienste am Heiligen Abend werden Christvesper genannt. In manchen traditionsbewussten Gemeinden (des Erzgebirges) findet anstelle der Christvesper am Heiligen Abend die Christmette am 25. Dezember statt
Die Christvespern am Heiligen Abend sind von den Krippenspielen geprägt, kirchenmusikalische Veranstaltungen in dieser Zeit vom "Weihnachtsoratorium" Johann Sebastian Bachs.
In der Weihnachtszeit schmücken die Christbäume und Transparente die Kirchen und Häuser; in vorwiegend katholisch geprägten Gegenden auch die Krippen.
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Dieses Begriffslexikon basiert auf dem Buch Kreuz und quer durchs Kirchenschiff von Ernst Scheibe (ISBN 3-374-01709-6).

Die elektronische Verwendung erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Evangelischen Verlagsanstalt GmbH, Leipzig.