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Chemnitz, 19.11.2013

Am 1. Advent wird die Aktion Brot für die Welt für Sachsen in Chemnitz eröffnet

Außerdem gibt es die Aktion Stollenpfennig seit zwei Jahrzehnten

Plakat_1Der zentrale sächsische Eröffnungsgottesdienst der diesjährigen Aktion Brot für die Welt wird am 1. Dezember 2013, ab 9:30 Uhr, in der St. Jakobikirche Chemnitz gefeiert. Das zentrale Motto „Land zum Leben – Grund zur Hoffnung“ weist auch in diesem Jahr wieder darauf hin, dass eine gerechte Verteilung von Land und ein sicherer Zugang zu seiner Bearbeitung ein zentrales Thema der Welternährung ist. Neben dem sächsischen Diakoniedirektor, Oberkirchenrat Christian Schönfeld, und dem Dezernenten im Landeskirchenamt, Oberlandeskirchenrat Burkart Pilz, wird im Chemnitzer Gottesdienst der Bäckerchor erwartet. Neben weiteren Aktionen kann zum Kirchenkaffee im Anschluss an den Gottesdienst unter anderem afrikanisches Gebäck verkostet werden.
Während des Gottesdienstes wird zudem auf ein besonderes Jubiläum hingewiesen: Denn seit zwanzig Jahren stellen die Bäcker des Landesinnungsverbandes Saxonia des Bäckerhandwerks Sachsen in der Adventszeit eine Sammeldose für den „Sächsischen Stollenpfennig“ auf ihren Tresen. Damit kann jeder Bäckerkunde beim Kauf seines Stollens mit dem Wechselgeld die Projekte von Brot für die Welt unterstützen. Rund 1.500 Dosen werden wieder in ganz Sachsen zu sehen sein. Sie haben bis heute 450.000 EUR aufgenommen!
Im zentralen Aufruf der Evangelischen Kirche in Deutschland, Brot für die Welt – Evangelischer Entwicklungsdienst und den Evangelischen Freikirchen heißt es:
Jeder achte Mensch auf der Welt – also fast 850 Millionen Frauen, Kinder und Männer – geht abends hungrig ins Bett. Das müsste nicht sein. Jeder könnte satt werden!
Fruchtbares Land ist eine Gabe Gottes. Diese Gabe ist ausreichend vorhanden, sie sollte zum Wohle aller genutzt werden. Sie gilt es, für zukünftige Generationen zu bewahren. Leider geschieht das aber bei weitem nicht überall. Wir arbeiten mit unseren Partnern weltweit daran, die kleinbäuerliche Landwirtschaft zu stärken. Sie ist zentral für die Welternährung. Die Vereinten Nationen haben deshalb 2014 zum Jahr der kleinbäuerlichen Familienbetriebe ausgerufen. Das macht uns Hoffnung.
Mit Unterstützung der Projektpartner von Brot für die Welt entwickeln Kleinbauernfamilien ihre Fähigkeiten weiter. Erträge nachhaltig steigern, die Landwirtschaft stärker gegen Dürren und Regen schützen und die Böden auch für die nächste Generation erhalten – darum geht es. Dass es so vielen Menschen mit Gottes Hilfe und Unterstützung unseres Werkes gelingt, ist Grund zur Hoffnung! Wir unterstützen die Kleinbauern auch beim Ausbau ihrer Verarbeitungs- und Absatzmöglichkeiten. Das bringt Geld für die Ausbildung der Kinder, für Medikamente, für Investitionen in die Landwirtschaft. Und natürlich stehen wir ihnen im Konfliktfall bei, damit ihnen ihr Land nicht weggenommen wird.
Denn das passiert immer häufiger. Ein weltweit steigender Fleisch- und Energiekonsum verbraucht immer mehr Böden für Energiepflanzen, Nahrungs- und Futtermittel. Jährlich gehen so Millionen Hektar Ackerland den Kleinbauern und für die Sicherung der Ernährung verloren. So vergrößert sich das Heer der Hungernden auf dem Land Tag für Tag! Das wollen wir mit unseren Projekten verhindern.
Gott verheißt allen Menschen „das Leben und volle Genüge“. Schließen Sie sich uns an, unterstützen Sie uns mit Ihrem Gebet und mit Ihrer Spende, damit alle Menschen Zugang zu Gottes guten Gaben haben. Land zum Leben – Grund zur Hoffnung: Machen Sie mit bei der 55. Aktion von Brot für die Welt!

Weitere Informationen bei der Diakonie Sachsen

Autor: Uwe Schmidt, Diakonie Sachsen

(Quelle: Kirchenbezirk Chemnitz)

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