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Chemnitz, 30.04.2017

... zum Städtele hinaus.

Superintendent Andreas Conzendorf in der Ruhestand verabschiedet

IMG_2807Nach 22 Superintendenten-Jahren hat Andreas Conzendorf heute Tschüs gesagt, bzw. Adé bzw. Adieu - was alles heißt "Zu Gott". Er hat somit seinen ehemealigen "Beritt", wie er den Kirchenbezirk manchmal nannte, Gott weiterhin anbefohlen. So mögen auch er und seine Frau weiterhin zu Gott hin orientert unterwegs sein und gute, segensreiche Erfahrungen machen.

Der Abschieds-Gottesdienst am 30. April 2017 in der Chemnitzer Schloßkirche war sehr gut besucht. Viele wollten dabei sein, wenn ihr humorvoller und dennoch tiefsinnig-ernsthafter Superintendent letzmalig als solcher in diesem Gotteshaus amtiert. Die Predigt hat jedoch ein anderer gehalten: Oberlandeskirchenrat Burkart Pilz. Am Sonntag Miserikordias Domini, dem Hirtensonntag, predigte er über den Text im Johannesevanglium, Kapitel 10, in dem das Wort Jesu überliefert ist: "Ich bin der gute Hirte". Andreas Conzendorf hat sich stets zur Herde dieses Hirten gehörig gefühlt und hat in innerer Beziehung zu ihm sein Hirte-Sein als Pfarrer und Chemitzer Superintendet ausgeübt.

Im Anschluß an den Gottesdienst trug sich Andreas Conzendorf in Anwesenheit der Oberbürgermeinsterin Barbara Ludwig in das "Goldene Buch" der Stadt Chemnitz ein. Dieses wurde zu diesem Zweck extra in die Krche gebracht. Sei Kommentar - sinngemäß: "Nun stehe ich im Goldenen Buch. Aber ich hoffe auch, im ′Buch des Lebens′ zu stehen."

Das anschließede Progarmm war bunt und vielseitig. Dienstgrupppen aus unterschiedlichen Bereichen seines Wirkens haben zur Erinnerung beigetragen, zur Dankbarkeit angeregt, zur Besinnung gebracht und nicht zuletzt die Lachmuskeln strapaziert.

Dem Robert-Schumann-Quartett haben alle gelauscht, aber besonders Andreas Conzendorf. Denn er ist den Musikern und überhaupt der kulurellen Szene von Chemnitz sehr verbunden. Er hat sich auch in diesem Bereich mit Textrezitationen für viele unvergesslich eingebracht.

Mit dem Liedvers von Klaus Peter Hertzsch im Ohr, der von der Gemeinde am Schluß des Gottesdienstes kräftig gesungen wurde, können Andreas Conzendorf und seine Frau nun getrost Richtung Oberlausitz aufbrechen:

"Vertraut den neuen Wegen, auf die uns Gott gesandt! Er selbst kommt uns entgegen. Die Zukunft ist sein Land. Wer aufbricht, der kann hoffen in Zeit und Ewigkeit. Die Tore stehen offen. Das Land ist hell und weit."

(Foto: Simeon Conzendorf)


Autor: Stephan Brenner

(Quelle: Kirchenbezirk Chemnitz)

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